Herbstwanderung 2011  3 Sek a

Am Morgen des 28. Oktobers versammelte sich die ganze Sek. 3a pünktlich um 8.20 Uhr am Bahnhof Muri. Mit dabei waren Herr Schneebeli, der die ganze Wanderung geplant und geführt hat, Herr Liechti, Klassenlehrer der Sek. 3a und Martin Schneider, unser Schulsozialarbeiter. Von Muri aus gingen wir mit dem Zug bis nach Aarau . Dort mussten wir Herrn Schneebeli mit Hilfe eines Rätsels suchen . Natürlich kannten sich eine Menge von uns super in Aarau aus, vor allem unsere „Pösteliwieber und -buebe“. Schnell wussten sie, was Herr Schneebeli mit „es riecht hier nach amerikanischem Kaffee“ meinte. Beim Starbucks angekommen verteilten wir Food und Material fürs Abendessen untereinander auf. Ausserdem bekam jeder eine Jasskarte, wozu kommt später. Nach einer kurzen Besichtigung der „neuen“ Altstadt stiegen wir in den Bus und fuhren Richtung Staffelegg. Das kurze Stück, das wir auf der trockenen und ebenmässigen Strasse gehen durften, genossen wir im Nachhinein sehr, denn sehr bald stachen wir in den Wald. Querfeldein ging es ein laaaaanges Stück nach bergauf, da kamen so manche ins Schwitzen. Oben angekommen machten wir ein kurze Pause an der Sonne, unter uns das Nebelmeer. Gleich danach ging es auch schon wieder weiter, diesmal steil abwärts. Auf dem nassen Gras verloren einige den Boden unter den Füssen. Dennoch schafften es alle zum Hotel Herzberg, wo wir mit einer feinen heissen Schokolade für unsere Anstrengung belohnt wurden. Hungrig schlangen wir unsere Sandwiches herunter.

Nach einer längeren Pause ging es weiter. Zufrieden und unwissend, was uns noch bevorstand, gingen wir unermüdlich vorwärts. Vor dem Aufstieg auf die Gisliflue (und man kann es zu Recht „Aufstieg“ nennen) durften wir noch mal eine kurze Pause einlegen. Doch dann schickte uns Herr Schneebeli unerbittlich hoch. Einige erreichten den Kamm keuchend, anderen hing die Zunge bis zum Boden hinunter. Da endlich hatte Herr Schneebeli Mitleid und gönnte uns eine lange Pause (oder vielleicht waren unsere Leiter selber auch zu erschöpft, um weiter zu gehen). Wir genossen die tolle Aussicht auf den Schwarzwald, aufs Mitelland und auf die Alpen. Dann starteten wir eine Art Schatzsuche in 2 Teams. Sie bestand aus 2 Etappen, die erste führte zu einer Toblerone und die zweite zu einem Lagerplatz. Hier bereiteten wir in Gruppen (die Zulosung erfolgte über die Jasskarten) unsere wohlverdienten Fondues auf dem offenen Feuer zu. Einige meinten später, das Zubereiten der Fondues war besser als das Ergebnis, auf alle Fälle verbrachten wir einen langen Abend am Feuer und auf dem Lagerplatzgelände, bevor wir uns auf den Weg nach Hause machten. Die eine oder andere trat die Rückreise mit kleineren oder grösseren Verletztung an, wie es dazu kam, ist eine laaaange Geschichte, gäll Edona, aber wie sagt man so schön: „Spass hat seinen Preis!“. Auf jeden Fall kam die ganze Klasse erschöpft aber glücklich und zufrieden in Muri an. Wir verabschiedeten uns nach einem langen Tag, gingen nach Hause aufs Sofa und merkten vielleicht zum ersten Mal, wie gemütlich so ein Sofa in der warmen Stube sein kann.

 s3a_herbstwanderung_08.JPG s3a_herbstwanderung_02.JPG s3a_herbstwanderung_03.JPG